Unsere Crew

The Steamy Way Of Folk – oder auch:
Kein Tanzbein bleibt ungeschwungen!

Dresdner Steamfolk der Gegensätze mit engelsgleichem Gesang trifft auf epochale Drums, archaische Polyphonie & verrückt fiktive Teslaboards.

Nicht nur Irlands berüchtigte Pubs beben vor Entzückung … diese Truppe wagt auch reißerische Zeppelinfahrten (mit reichlich Whisky hinter der Binde) nach Russland, ins verträumte Frankreich, die wilden Lande Asturiens, in die britisch höflichen Gefilde, hinter die Sterne des Orients, über das große blaue Nass, gar zu Nomaden frech auf ihre Kutschendächer sind sie gestiegen; – oder sie tauchen einfach ab in die tiefsten & abstraktesten Klänge eures Kopfkinos.

Ihre Heimat ist überall & die Musik in Allem!

Lucinde el Aya

Im Dekaden schon leerstehenden Anwesen eines dekadenten Melancholerikers vermutet proff. Raynr Hinweise auf das F*?=¶. Die Skripteien verkünden von einer Boîte à musique der viktorianischen Mode, deren Zierfigur durch das Labyrinth einer megaliden Infothek leiten soll. Die Reisenden entdecken, dass es sich keineswegs um die erwartete Spieluhr mit Zierfigur handelt, sondern um Lucinde el Aya, einen Mensch wie alle anderen auch aus Fleisch und Drähten aufgebaut. Lange schon allein in dem verblassenden Gemäuer singt sie ein Lied zur Erinnerung an den alten Gutsbesitzer und Dichter und tanzt dazu, wie sie einst aufgezogen wurde. In ihrem Lied hält sie Hinweise versteckt, die proff. Raynr redundalytisch verkomplextrahiert und schlussfolgert, dass das F*?=¶ seit der goldigen Zeit des Messingrauschens in Nordamerika versteckt sein muss. Sein Lebenswerk steht damit kurz vor seiner Vollendung!
Während die anderen die Tragflächen vom Jessnesmobil besetzen und Lucinde einladen, sie nach Amerika zu begleiten, arbeitet proff. Raynr in seinem molabilen Laborat schon wieder mit Hochdruck weiter an der bahnbrechendsten Veröffentlichung seines Lebens.

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Lucinde trat damals durch Reiner, ein ehemaliges Mitglied, unserer Besatzung bei. Mit ebenfalls ein wenig gesammelter Bühnenerfahrung ihrer damaligen Band “Schattenkinder” bereichert sie uns natürlich enorm.

Wir schätzen vor allem ihre sehr zarte doch auch belebende Stimme, die den Hauptcharakter unseres Repertoires ausmacht. Nicht nur der Gesang ist ihr beschienen, auch am Klavier macht sie eine gute Figur. Besonders beeindruckend ist jedoch wie sie mit Feuereifer jeden Text in jeder noch so komplizierten Sprache lernt. So swingt sie inzwischen in über fünf verschiedenen Sprachen ihr Goldkehlchen.

Mittlerweile komponierte sie uns auch das ein oder andere Stückchen, welches unser Repertoire enorm bereicherte. Über den sandigen und sternenreichen Orient, in alte französische Gassen bis hin zur alten russischen Romantik.

Instrumente: Gesang im mezzosopranen Universum innerhalb aller kristallinen und gasförmigen Substanzen

Aufgaben: Proberaumbehüterin & -wächterin, Kompositionen, Songwriting, Bereit sein für alle Schandtaten

Arrangement: La Vie Antérieure, Sa Gorami Sa Dolami, Under Der Linden, l’Orient Estelle

Komposition: La Vie Antérieure, Sa Gorami Sa Dolami, l’Orient Estelle

Text: l’Orient Estelle

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Roma Díhn

Beim nächtlichen Äonentanken in einer irischen Kleinkolonie fühlt er sich auf seltsame Weise zu einer Kneipe gezogen, wo er zunächst nichts Auffälliges finden kann. Stunden enttäuschten Seufzens, quälender Langeweile … Er verbringt sie mit dem Betrachten anderer Gäste, die sich stoisch dem Kampf gegen die Biervorräte der Welt verschrieben zu haben scheinen.
Als er das Lokal verlässt trifft er vor der Stadt auf Roma Díhn, die dort auf ihn gewartet zu haben scheint. Woher auch immer sie kam, was auch immer sie sucht, hat sie nie verraten. Doch McDrok und Roma Díhn wussten bald, dass sie gemeinsam auf die Suche nach dem F*?=¶ gehen würden. Über ihre Vergangenheit ist sehr wenig bekannt, denn sie spricht nicht darüber. Doch manchmal kommt es vor, dass sie in unruhigen Träumen etwas von einem gewissen Tam Lin vor sich hin murmelt.

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Roma Díhn ist zweifelsohne als die eine Hälfte unseres Kopfes zu bezeichnen. Sie ist gemeinsam mit McDrok die Erfahrenste unter uns allen, da sie schon vor Jessnes in verschiedenen Bands, wie z.B. Ventus Chaotis, Trittfest und Rawheads, kurz, länger oder gar bei Studioaufnahmen gespielt und einen kleinen Bekanntheitsgrad errungen hat. Im Irish Folk ist sie auf der Geige kaum zu übertreffen, überzeugt aber auch an anderen Instrumenten, z.B. an der Gitarre oder Blockflöte.

Außer ihrer Stellung als “Erste Geige” und Bandchefin bekleidet sie zudem noch das Amt der Steuerfrau, da sie, wenn wir zu Auftritten unterwegs sind, stets unseren fahrbaren Untersatz von A nach B bewegt.

Instrumente: Geige, Blockflöten aller Größen, Gesang

Aufgaben: Der 2. Teil der Captain-Abteilung mit allen dazugehörigen Nöten, kritischste aber effektivste Stimme, Songwriting …

Arrangement: Irish Nights, Tam Lin, Under Der Linden, Schwarzer Rabe, Kalinifta

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McDrok the Rhythmdoc

Im Jahre anno dazumal machte sich der postlegendäre McDrok, Anführer riesiger Druckplasmapiratenhorden im karibischen Allerlei kleiner Inseln, überfallener Handelssegler und geraubter Bräute daran, sein Leben neu zu beginnen. Mithilfe einer gezinkten Schatzkarte schickte er die gewaltverherrlichende Bande auf die Jagd nach einer magnetoidylen Schatzurne voller Sprengkraft, die ihm seine blutrünstigen Kameraden künftig vom Leibe halten sollte. Auf der Suche nach einer zivilisierteren Crew begann er, mit seinem neuen Jessnesmobil die Elemente zu durchkreuzen und die schrägsten Vögel zusammenzutrommeln, die sich mit ihm auf die verwinkelten Wege begeben würden, das F*?=¶ zu suchen, wo Maschinen alle Arbeit verrichten und der freie Geist des Menschen sich in Frieden und Einklang mit Welt und Wolken lebenskünstlerisch und kulinarisch austoben kann.

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McDrok ist die zweite Hälfte unserer Chefetage und hält die ganze Band im Rhythmus, was er als artistischer Trommler natürlich auch beherrschen muss. Er hat ebenfalls bereits Erfahrung und spielte, teils mit Roma gemeinsam in verschiedenen Bands, unter anderem ebenfalls Trittfest & Ventus Chaotis.

Zu würdigen ist an ihm vor allem seine Kreativität, mit welcher er immer neue Kompositionen schreibt oder arrangiert und uns diese dann einfach vor die Nase setzt! Dieser Ideenreichtum schlägt sich dann auch auf unsere Bilder nieder, die er oft selbst schießt, vorallem aber auch eigenhändig bearbeitet. Auch unser Video “Die Donah’sche Fehde” wurde größtenteils von ihm geschnitten und mit allerlei Effekten versehen. Mit seiner lebenslustigen, frohen, aber auch lauten Art bringt er uns oft zum Lachen oder “Genervtsein” und sorgt dafür, dass uns nie langweilig wird ;-).

Instrumente: Davul (türkische Basstrommel), Djembe (afrikanische Bechertrommel), Cajon (Teekistentrommel), Perkussion vielfältigster Natur, Flöten, Obertonflöten, Gesang & Gegröhle und alles gleichzeitig

Aufgaben: Ein Teil der Captain-Abteilung mit allen dazugehörigen Nöten, Kompositionen, Songwriting, Mediengestaltung sämtlicher Form und und und …

Arrangement: La Vie Antérieure, Steampirates – What The Folk?, Irish Nights, Asturias, Sa Gorami Sa Dolami, Quen A Omagen Da Virgen, I’ve Been Workin’ On The Railroad, l’Orient Estelle, Kalinifta, Finalis

Komposition: Steampirates – What the Folk?, Finalis

Text: Steampirates – What the Folk?, Finalis

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Nenya Mercuri – ehemaliges Mitglied –

Nenya erfuhr 2011, als sie das erste Mal gefragt wurde, ob sie bei Jessnes mitmachen will, eine umfassende Veränderung/Epiphanie. Gerade noch klassische Geigerin lernte sie auf einmal eine völlig neue Art zu spielen und außerdem auch völlig neue Instrumente. Auch sie hatte vor Jessnes bereits musiziert, auch in einer Band, doch dies wich völlig von dem ab, was McDrok und Roma mit ihr vorhatten.

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Neben ihren musikalischen Tätigkeiten pflegte sie außerdem mit Inbrunst den alten Blog und begann ebenfalls die Notenfeder zu schwingen, um ein paar, doch recht komplizierte, Liederchen für die Band zu schreiben.

Arrangement: Schwarzer Rabe, Kalinifta