WGT Steampunk Picknick und menschliche Wahrnehmung

Steampunk-Picknick, mehr Bilder/Sekunde und menschliche Wahrnehmung!
> https://www.youtube.com/watch?v=6CncN5WXmgA <

Wir dienten nicht nur direkt zum Picknick als Untermalung, sondern nun zu einer passenden Doktorarbeit (mit Asturias), die unter anderem auch auf diesem Ereignis in eine kurze Impression gepackt wurde.

Es ist & war uns eine Ehre!

Filmwissenschaftlerin Maren Kießling schreibt hierbei eine sehr interessante Abhandlung über die menschliche Wahrnehmung bei höheren Bildraten mittels Umfragen zu 24 (noch beinahe Standard), 48 und 96 Bildern/Sekunde. – schärfer, im Vergleich weniger ruckelig, Realitätseindruck beeindruckend, et cetera.

Wer sich für diese kinomatische Wissenschaft begeistern kann findet auf ihrer Homepage weitere Befriedigung . Man kann sich sogar für eine Forschungsgruppe in dieser Richtung anmelden!
> http://www.marenkiessling.de/futurecinema.htm <

Zudem haben wir beim In-die-Röhre-schauen einen weiteren netten filmischen Eindruck mit uns im Hintergrund gefunden
> https://youtu.be/AJCT38tzvW0?t=25 <

eine wohlig schnuffelige gute Nacht euch allen,
eure Jessnes-Crew

Asturias – Unsere erste Steampunk-Hörprobe

Nun ist es endlich soweit: Unsere erste Steampunk-Hör- und Staunprobe durfte die glänzenden Kupferkabel des weltweiten Netzes erblicken.

Das werte Fräulein Bettina Sporka Photography erschuf diese wunderbare Diashow und unser guter Reiner schuftete im Aether, um euch den Ohrenschmaus zu bieten, welcher uns hiermit würdig vertreten wird.

Asturias

Viel Spaß beim Anschauen und -hören!
euer McDrok

YOUTUBE

SOUNDCLOUD

BANDCAMP

MYSPACE

Die Dohnasche Fehde

Uuuh mea culpa. In letzter Zeit ist so viel neues bei uns passiert und ich hab es versäumt, alles aufzuschreiben… Deswegen hole ich das heute besser mal nach.

Zunächst einmal waren wir vor drei Wochen beim historischen Besiedlungszug in Meißen.Wir sind nicht die ganze Zeit brav mitgelaufen, sondern wurden gebeten, den letzten Abend musikalisch zu begleiten. Mit dabei waren unsere Freunde von Urtrunk Hans und Howie. Deswegen nannten wir uns auch “Jessnes&Friends”.
Als wir anreisten, war noch keiner der Besiedler weiter da. Nur das Begrüßungskommitée sozusagen.
Wir lagerten unsere Instrumente im Schatten eines großen Baumes und *hüstel* auf einem Ameisenhaufen. Zunächst wollten wir nochmal üben, aber die Hitze machte uns einen Strich durch die Rechnung, sodass wir bis zur Ankunft der Siedler unter dem Bierzelt saßen und kühle Getränke schlürften.

Von hier hatten wir allerdings einen wunderbaren Blick auf die ankommenden Wagen. Auch während aufgebaut und gegessen wurde, blieben wir erstmal wo wir waren. Erst viel später stellten wir uns mit unseren Siebensachen in den Schatten eines der Wagen und spielten auf. Ein paar Mutige kamen auch in die Sonne, um uns zuzuhören. Außerdem wurden wir von einem Kameramann gefilmt, welcher einen Gesamtmitschnitt des Besiedlungszugs entwickelte.
Nachdem wir mit diesen ersten Auftritt fertig waren, hockten wir uns wieder in den Schatten. Unwesentlich später spielten wir dann ein zweites Mal auf. Da aber diesmal keiner zu uns kam, rückten stattdessen wir näher zu dem Bierzelt.
Das wirkliche Highlight war allerdings abends am Lagerfeuer. Wir spielten noch einmal unser Repertoir (zumindest die schnellen, fetzigen Lieder) komplett durch und Howie und Hans gaben ihrerseits spontan noch ein paar Stückchen zum Besten.
Viel zu schnell war der Abend vorbei. Doch gegen Mitternacht mussten wir die Siedler zurücklassen und fuhren wieder heim. Für uns alle war aber zweifellos klar: Es hat Spaß gemacht!

Das Zweite was ich erzählen muss: Jessnes (& Friends) haben ihr erstes Musikvideo gedreht.   Es handelt von der Dohnaschen Fehde, die sich unteranderem auf Schloss Weesenstein zugetragen hat. Es war kalt, es war anstrengend, aber zum Schluss ist etwas Gutes dabei raus gekommen. Enjoy 🙂

Jessnes goes Hollywood

Dieses Wochenende war hart. Aber schön und lustig. Jessnes drehte mit zwei Gastmusikern sein erstes Video auf Schloss Weesenstein.

Morgens viertel 10 trafen wir uns alle noch ein wenig verschlafen auf dem Schloss. Das Ziel: Das Video zu unserem Lied “Die Dohna’sche Fehde” vor historischem Hintergrund zu drehen.
Das Wetter war traumhaft. Es war zwar kalt, aber im Gegensatz zum Vortag sonnig, mit einem traumhaftem blauen Himmel.

Davon bekamen wir Anfangs allerdings noch wenig mit, denn zu erst ging es in die Burg. Erst als es schon auf Mittag zuging, mussten wir in Gewandung außerhalb der Burg rumhüpfen und dazu noch Musik machen. Teilweise war das wirklich anstrengend – nicht nur für die klammen Finger, auch für die Instrumente.    Ständig verstimmten sie sich aufs Neue.

Gegen Abend wurde es dann richtig kalt. Auch wenn einige von uns immer wieder betonten, wie warm ihnen doch wäre.. uns anderen war kalt. Eiskalt.

Um 19.00 Uhr war dann alles im Kasten und eine Meute ausgekühlter und hungriger Musiker wackelte zurück zum Aufenthaltsraum, wo wir endlich wieder in unsere warmen Sachen schlüpfen konnten.

Leider muss ich zugeben, dass wir keine Kamera dabei hatten, somit von diesem historischen Tag nur die Videoaufnahmen existieren. Die bekommen wir aber erst zu sehen, wenn das Video endgültig fertig ist. Trotzdem hielt ich es für wichtig, schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben.

Nenya